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#klimaschutz

Take it easy!

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Take it easy! | story.one

Wieso nicht spielerisch herantasten?

Weshalb nicht einfach ausprobieren und erforschen, was mir wirklich gut tut?

Warum nicht freudig herausfinden, was für den Heimatplaneten und die Mitgeschöpfe gut ist?

Mich neugierig aus der Umklammerung der eigenen Komfortzone winden, die eingeschrumpelten Lebenshäute über Bord schupfen.

Neues entdecken! Neues erleben! Neues gestalten!

Den Schneematsch von gestern in ein leichtes Element verwandeln. Die Schatten anlächeln und flux mitnehmen auf die grüne Reise.

Dem faden Einheitsbrei des schnöden Einerleis die lange Nase zeigen.

Ein sowohl interessantes als auch entspannendes Spiel!

Womöglich stellt es sogar einen Akt der Befreiung dar.

Warum nicht lieber die eigenen Bretter vor dem Kopf bearbeiten, anstatt über die Engstirnigkeit und die Trägheit der Menschheit, der Politik oder der Nachbarn zu jammern ?

Wie schnell tanze ich durch meinen eigenen Kopfsalat, wie ernst und schwer nehme ich mich selbst? Was ist wirklich wichtig? Wieviel muss ich haben, um mich wertvoll zu fühlen?

Ein Abenteuer bastle ich mir, einen Jux mache ich mir daraus:

Ätsch, ich brauch nix! Hab schon alles Notwendige!

Alles darüber hinaus, Segen oder Fluch?

Oder am Ende nur noch mehr erschwerende Arbeit?

Gut, zugegeben. Disziplin ist mit im Gepäck. Jahrelanges Training im Lauschen nach innen. Und im Fragen stellen:

-über das Glücklich -Sein.

(spielend abgewartet.)

-über die innere Kraft.

(einfach abgewartet.)

Gleich zur Lebensgewohnheiten-Umstellungs-Tat geschritten, ohne abzuwarten und entdeckt:

Aha, nicht jeder Verzicht stellt eine Qual dar!

Oho, nicht jede Veränderung kommt einem Martyrium gleich!

Schadet es, zum Beispiel nur eine klitzekleine Woche auf leidvolle Lebensmittel zu verzichten? Wie stark ist mein Wille? Wie tief ist mein Glaube?

Einfach beobachten.

Wie geht es meinem Leib nach dieser Woche?

Es hat mir nicht geschadet, tut es auch heute nicht.

Im Gegenteil. Seit ich erkannt habe wie wenig ich zum Gücklich -Sein brauche, reise ich mit deutlich leichterem Gepäck durch die wirklich vielschichtigen Herausforderungen meines Lebens.

Ein segensreicher Paukenschlag der Erkenntnis:

He, ich bin ja zufrieden!

Gleichauf meldet sich die Freude, auch die Dankbarkeit lässt nicht lange auf sich warten.

Daraus entstehen wiederum Kraft und der Wunsch etwas Sinnvolles zu TUN.

Ich will meinen kreativen Beitrag leisten.

Der Wunsch aktiv mit anzupacken brennt in mir.

Wofür?

Unter anderem für Schöpfungsverantwortung.

Die Äste dieses Baumes sollen luftig und

leichtfüßig die Blätter im Wind tanzen lassen!

foto: unsplash by Sigmund

© Tautropfen 2021-05-22

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