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LEO i. d. UNTERWELT Folge 55: Prioritäten setzen

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LEO i. d. UNTERWELT Folge 55: Prioritäten setzen | story.one

Auch wenn ich der Leo Maximale bin, kann ich jetzt nicht einfach hier hineinschreiben:

>habe bei Eveline übernachtet und Lena brauchte es ja nicht zu wissen. <

Nein, finde ich nicht Kuhl, fand es damals genauso wenig „Leihwand“ aber, aber, aber, ja es gab viele aber dazu, die muss ich euch auch vorher dazu erzählen, die Hintergründe, warum ich es machte, ja, machen musste.

Es ist noch immer der 15.03. 71, ich noch immer Zuhälter, mit Dorli oder Baby Doll,. Auch Spielschulden Eintreiber, mit 2 Bodyguards, Krake 199 cm groß und Milo, 140 Kg. In Summe gab es mehr als 21 Millionen Schilling Außenstände an Spielschulden, als ich am 1.02. übernommen habe. Meinen Vorgänger, den „BURLI“ hat man erschossen, okay, das schreckte mich nicht sonderlich ab, das Buch, in dem die Schuldner verzeichnet waren, ein dicker Buchkalender. Dieser an den ersten 30 Seiten verklebt. Mit eingetrockneten Blut von „Burli“, auch das juckte mich nicht. Ich auch nicht damit spazieren ging, sondern alles auf Karteikarten übertrug.

Was mich schon an dem Job aber schon störte, dass es beim Kassieren nicht nur um Spielschulden ging. Um am illegalen Glücksspiel, Stoß oder Poker teilzunehmen, musstest, wer sein. Entweder auf Empfehlung, ein gestopfter Geschäftsmann, oder ein Stritzi, dieser, wenn er verlieren sollte, sein Pferdterl bald wieder den Schaden gutmachte. Gab daher auch meistens Kredit.

Aber es gab auch Menschen, die nicht gespielt hatten, die in Not waren, sich Geld ausgeborgt, bei Banken abgewiesen und nun bei einem Geldhai gelandet sind. Hier gab es jedes Geld, jede Menge die gebraucht wurde, ob 2 oder 50 Tausend, das war egal, den es wurde das Doppelte zurückverlangt. 50 % Zinsen, hier konnte ich beim besten Willen nicht eingreifen, machte ich auch nicht, und mit B. den damaligen Boss der Unterwelt auch bereits geklärt. Er nicht besonders froh, wenn ich ein Gewissen bekam, aber er wusste auch, dass er sonst auf die restlichen 95 % an offenen Forderungen verzichten müsste.

Das habe ich geklärt und das eine Eveline mitbekam. Stieftochter, Jus studiert, das abgebrochen und nun Tierärztin. Sie so von mir beeindruckt, sie meine Polizeiakte in die Hände bekommen und alles studiert. Dann zu dem Entschluss kam, ich sei ein ganz besonderer Mensch, so einen sie bisher noch nie getroffen hatte. Na ja, es gab auch bisher nur drei Männer in ihrem Leben und sie immerhin schon 28.

Mir auf den Kopf zusagte, dass ich eine Rolle spiele, ich nie ein Zuhälter sein könnte, das würde ich im realen Leben nie machen, eine Frau so ausnützen, beschützen ja, schon, aber nicht von ihr Leben. Sie sagte es so lieb, sie war so schön, an meinem Hals hing, mich küsste, so nasse Küsse, die ich an und für sich nicht mochte, doch die Zunge rutschte, war überall und meine Hände ebenso😉.

Es war 16 Uhr Nachmittag, Milo und Krake warteten im Rendezvous, weil ich kassieren gehen sollte?

Wurde nichts daraus, um 18 Uhr sagte ich den beiden:

> Morgen um eins, kommen <

18:30 betrat ich mit Evelin das Latern'dl.

© LEO-WITSCH 2021-10-14

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