skip to main content

#horror#serialkillers#workinprogress

Serialkillers

  • 24
Serialkillers | story.one

In einem großen Einzelbüro sitzt Delwyn Marsh vor einem massiven Schreibtisch. Der Raum wirkt sehr hoch und wird von einer hölzernen Einrichtung dominiert, die überall mit detailreichen Intarsien versehen ist. Die einzige Lichtquelle ist ein hohes Fenster hinter dem Schreibtisch, das fast den ganzen Raum erhellt.Eine ihm offensichtlich übergeordnete Person steht davor. Es handelt sich um Lester Townsend, ein gut gekleideter Mann von großer Statur. Er steht mit dem Rücken zu Delwyn und blickt aus dem Fenster weit nach unten auf die Straße, es ist taghell. Dann zieht er an einer Kordel, die einen großen, roten Vorhang vor dem Fenster schließt. Er dreht sich um, jedoch erkennt Delwyn nur seine Umrisse. Lester beginnt in einem ruhigen Tonfall zu sprechen: „Ich würde sagen, weil es mir gefällt.“„Was??“, keucht Delwyn panisch. Jetzt erst wird deutlich wie sehr sein Gesicht von Angst geprägt ist.„Das war doch Ihre Frage, oder? ‚Warum?‘ Das haben Sie als erstes gefragt, als Sie aufgewacht sind.“„Lassen Sie mich gehen! Was wollen sie?“, Delwyn ist mithilfe von Stahlriemen an Hand- und Fußgelenken an den massiven Stuhl gefesselt.„Da Sie jetzt offensichtlich wieder bei vollkommenem Bewusstsein sind, werde ich Ihnen natürlich gerne meine Pläne darlegen. Ich werde ihre Fesseln lösen, jedoch werden sie noch eine Weile in diesem Raum bleiben müssen.“„Was? Nein …nein, das will ich nicht, warum tun Sie das?“Lester tritt nun vom Schatten ins Licht und zu Delwyn’s Überraschung hat er einen außerordentlich sympathischen Gesichtsausdruck.„Es gibt einen simplen Grund“, antwortet er, „ich muss Sie letztendlich am Leben erhalten, nachdem ich täglich eine ihrer Gliedmaßen entferne.“

© DanEric 2022-06-26

Comments

No comments yet.

Jede*r Autor*in freut sich über Feedback! Registriere dich kostenlos,
um einen Kommentar zu hinterlassen.